Die Innovation Einfach Machen DNA

6 Stellschrauben, die entscheiden, ob Ihr Unternehmen in 10 Jahren noch existiert

Ein Drittel der deutschen Unternehmensführung zweifelt. Zu Recht?

37% der deutschen CEOs zweifeln daran, dass ihr Unternehmen bei unverändertem Kurs in 10 Jahren noch wirtschaftlich tragfähig ist. Das ist keine Zahl aus einer Krisenprognose. Das ist das Ergebnis der aktuellen PwC CEO Survey – einer der renommiertesten Führungskräftebefragungen weltweit.

Ein Drittel. Der Unternehmensführung. In Deutschland.

Die Frage, die sich hier stellt, ist nicht: Stimmt das? Sondern: Was tun wir damit?

Denn hinter dieser Zahl steckt mehr als wirtschaftliche Unsicherheit. Es steckt dahinter ein strukturelles Vertrauensproblem – ein Mangel an Zuversicht in die eigene Innovationsfähigkeit. Und das ist lösbar. Nicht durch mehr Budget, nicht durch eine neue Innovationsabteilung, nicht durch den nächsten Design-Thinking-Workshop. Sondern durch etwas Grundlegenderes: die richtige Innovations-DNA.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt. Der Originalcontent kommt aus meiner Podcast Folge in „Innovation Einfach Machen“.

Die Innovation Einfach Machen DNA

Was die Zahlen wirklich sagen

Wer glaubt, das sei ein Einzelphänomen, irrt. Die Datenlage ist eindeutig und sie zeigt einen Trend, der besorgniserregend ist.

Die PwC Global CEO Survey hat über 4.460 CEOs in mehr als 90 Ländern befragt. Das Ergebnis: Nur noch 30% der CEOs weltweit sind zuversichtlich, dass ihr Unternehmen im kommenden Jahr wachsen wird.

2022 waren es noch 56%. Ein massiver Einbruch, nicht nur in der Stimmung, sondern im Vertrauen in die eigene Zukunftsfähigkeit.

In Deutschland ist die Lage noch deutlicher. Rund 57% der deutschen CEOs geben an, dass ihre drängendste Frage lautet: Sind wir schnell genug, um mit dem technologischen Fortschritt mithalten zu können?

Und 49% sehen Innovation zwar als zentralen Bestandteil ihrer Strategie, aber zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft oft eine gewaltige Lücke.

Besonders aufschlussreich ist die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung zu Innovativen Milieus 2026. Über 1.000 deutsche Unternehmen wurden untersucht und in sieben Innovationsmilieus eingeteilt – von innovationsfernen Unternehmen ohne Fokus bis hin zu disruptiven Technologieführern. Das Ergebnis ist alarmierend: Nur 5% der deutschen Unternehmen gehören heute zu den echten Technologieführern. 2022 waren es noch 7%. Gleichzeitig ist der Anteil der Unternehmen ohne Innovationsfokus von 16% auf 19% gestiegen.

Der Trend geht in die falsche Richtung. Und er geht schnell.

Dazu kommt der German Innovation Spotlight 2026 der Fraunhofer-Gruppe, der zeigt: Unternehmen, bei denen Innovationsverantwortung klar auf Geschäftsführungsebene angesiedelt ist, weisen nachweislich höheres Umsetzungstempo und stärkere Innovationswirkung auf. Innovation ist also nicht nur eine operative Frage – sie ist eine Führungs- und Organisationsfrage.

Innovation ist keine Frage des Talents, sondern der DNA

Was unterscheidet Unternehmen, die dauerhaft innovieren, von jenen, die es immer wieder versuchen und scheitern?

Es ist nicht das Budget. Es ist nicht das Talent. Es ist auch nicht die Branche oder die Unternehmensgröße.

Es ist die DNA.

Innovation, die wirklich funktioniert, ist nicht zufällig. Sie ist nicht abhängig von einer einzelnen kreativen Person, einem einmaligen Ideenwettbewerb oder einem externen Innovationsberater, der einmal im Jahr vorbeikommt. Sie ist so selbstverständlich wie Buchhaltung oder Vertrieb. Sie passiert in jeder Unternehmenszelle – täglich, systematisch, strukturiert.

Genau das ist das Ziel der Innovation-einfach-machen-DNA: ein Rahmenwerk, das in über 14 Jahren Beratungspraxis entstanden ist – aus zahlreichen Gesprächen mit Innovationsverantwortlichen, aus gescheiterten Projekten, aus echten Durchbrüchen. Es besteht aus sechs Handlungsfeldern, die zusammenwirken wie die Stränge eines genetischen Codes. Ist ein Strang schwach, schwächt es das gesamte System. Sind alle stark, entsteht eine wirklich innovationsfähige Organisation.

Die Innovation Einfach Machen DNA ist die Methode für systematisches Innovationsmanagement

Die 6 Handlungsfelder der Innovation Einfach Machen DNA

1. Innovation Assignment – Der Innovationsauftrag

Alles beginnt mit einer Frage, die einfacher klingt, als sie ist: Warum innovieren wir eigentlich?

In vielen Unternehmen ist Innovation ein Buzzword – eine wortleere Wolke, bei der jeder etwas anderes versteht und niemand genau weiß, wohin die Reise gehen soll. Genau hier setzt das Innovation Assignment an. Es ist das Mandat, das Innovation aus dem Zufälligen ins Systematische hebt.

Das Innovation Assignment beantwortet Fragen wie: Was verstehen wir unter Innovation? Für wen innovieren wir? Welche Probleme lösen wir damit? Und welcher strategische Rahmen gibt Innovation in unserem Unternehmen Orientierung?

Ohne diesen Auftrag fehlt die Richtung. Mit ihm weiß jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, warum Innovation wichtig ist – und was das konkret für die eigene Arbeit bedeutet.

Reflexionsfrage: Auf einer Skala von 1 bis 10 – wie klar ist Ihr Innovationsauftrag heute?

2. Innovation Mindset – Die Haltung dahinter

Ein klarer Auftrag allein reicht nicht. Denn Innovation beginnt im Kopf – in der Haltung der Menschen, die ein Unternehmen ausmachen.

Wie denkt Ihr Unternehmen über Scheitern? Ist ein Fehler ein Karriererisiko – oder eine Lernoption? Werden Ideen begrüßt und weiterentwickelt – oder sofort mit einem „Ja, aber…“ erstickt? Gibt es psychologische Sicherheit, unbequeme Fragen zu stellen?

Innovation braucht Neugier als Grundhaltung. Sie braucht die Bereitschaft, Dinge in Frage zu stellen, Bekanntes loszulassen und Unbekanntes auszuprobieren. Diese innere Einstellung ist keine angeborene Eigenschaft – sie ist eine Kultur, die bewusst gestaltet werden kann und muss.

Reflexionsfrage: Wie denken die Menschen in Ihrem Unternehmen über Innovation – und über das Scheitern, das dazugehört?

3. Innovation Leadership – Innovation ist Führungssache

Haltung entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie braucht Vorbilder. Sie braucht Führungskräfte, die vorangehen, Experimente wagen und Unsicherheit aushalten – nicht nur predigen, sondern vorleben.

Der Fraunhofer German Innovation Spotlight 2026 macht es deutlich: Wo Innovationsverantwortung klar auf Geschäftsführungsebene verankert ist, steigen Umsetzungstempo und Wirkung nachweislich. Innovation Leadership ist keine Soft-Skill-Übung. Es ist eine harte Führungsaufgabe.

Das bedeutet: Führungskräfte, die Teams ermutigen, neue Wege zu gehen. Die Fehler zulassen, ohne sie zu bestrafen. Die Ressourcen freigeben, auch wenn der Ausgang ungewiss ist. Und die Innovation nicht delegieren – sondern aktiv mitgestalten.

Reflexionsfrage: Wer in Ihrem Unternehmen übernimmt Verantwortung für Innovation – und lebt das auch sichtbar vor?

4. Innovationskompetenz – Die richtigen Werkzeuge

Mindset und Führung allein reichen nicht. Teams brauchen auch das Handwerkszeug, um Ideen zu entwickeln, zu testen und zur Marktreife zu bringen.

Innovationskompetenz umfasst Methoden wie Design Thinking, Lean Startup, Jobs to be Done, Rapid Prototyping oder Business Modeling. Es geht darum, Kundenbedürfnisse wirklich zu verstehen, Hypothesen zu formulieren, schnell zu testen und aus den Ergebnissen zu lernen.

Ein blinder Fleck vieler – gerade deutschsprachiger – Unternehmen liegt dabei im Kommerzialisieren von Ideen. Erfinden liegt uns gut. Aber aus einer Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell zu machen – das ist oft die Hürde, an der Innovationsprojekte scheitern.

Reflexionsfrage: Welche Methoden und Werkzeuge stehen Ihren Teams zur Verfügung – und werden sie auch aktiv genutzt?

5. Innovationsprozess – Freiheit braucht Struktur

Innovation braucht Freiräume. Aber sie braucht auch Struktur. Denn ohne klare Prozesse verläuft sich auch die beste Idee im Sand.

Ein funktionierender Innovationsprozess beantwortet konkrete Fragen: Wie kommen Ideen ins Unternehmen? Nach welchen Kriterien werden sie bewertet – und sind diese Kriterien transparent? Wie werden Ideen entwickelt, getestet und skaliert? Und – das wird oft vergessen – wie werden Projekte beendet, die nicht funktionieren? Wer trifft diese Entscheidung?

Ideenwettbewerbe und Innovationsaufrufe sind gut gemeint. Aber ohne klare Prozesse dahinter entstehen Frustration und Vertrauensverlust. Mitarbeitende, die Ideen einreichen und nie wieder etwas davon hören, hören irgendwann auf, Ideen einzureichen.

Reflexionsfrage: Wie transparent und klar ist Ihr Innovationsprozess – von der Idee bis zur Entscheidung?

6. Innovationswirkung – Was wirklich zählt

Das sechste Handlungsfeld ist das am häufigsten vernachlässigte: die Wirkung.

Was kommt tatsächlich bei Kunden, bei der Organisation, beim Markt an? Wie wird Innovationserfolg gemessen – und zwar nicht anhand von Patentanmeldungen oder Ideeneinreichungen, sondern anhand echter Veränderung? Echter Mehrwert für Kunden. Echtes Wachstum für das Unternehmen. Echte Verbesserung im Leben von Menschen.

Wer Innovationswirkung nicht misst, weiß nicht, ob seine Innovationsbemühungen tatsächlich etwas bewegen – oder ob sie nur Ressourcen verbrauchen. Und wer nicht misst, kann auch nicht lernen und sich verbessern.

Reflexionsfrage: Wie messen Sie heute den Erfolg Ihrer Innovationsarbeit – jenseits von Aktivitäten und Meilensteinen?

Kein lineares Modell, sondern ein lebendiges System

Die Innovation-einfach-machen-DNA ist kein Stufenmodell, das man der Reihe nach abarbeitet. Es ist ein System, dessen Felder ineinandergreifen und sich gegenseitig bedingen – genau wie die Stränge eines genetischen Codes.

Ein schwaches Innovation Assignment macht ein starkes Mindset wirkungslos. Exzellente Innovationskompetenz verpufft ohne den richtigen Prozess. Und selbst der beste Prozess bringt nichts, wenn die Wirkung nicht gemessen wird.

Die gute Nachricht: Man muss nicht alle sechs Felder gleichzeitig entwickeln. Es geht darum, die richtigen Hebel zu identifizieren – jene zwei oder drei Handlungsfelder, die im eigenen Unternehmen den größten Unterschied machen würden. Dort anzusetzen, konsequent und strukturiert.

So unterstütze ich Sie beim Aufbau eines Innovationsmanagementsystems nach ISO56001

Der erste Schritt: Das Innovation DNA Assessment

Wer wissen möchte, wie es um die eigene Innovations-DNA steht, kann das systematisch herausfinden – mit dem Innovation DNA Assessment.

Der Prozess ist in drei Schritte gegliedert: Zunächst wird ein strukturiertes Assessment durchgeführt, das alle sechs Handlungsfelder beleuchtet. Auf Basis der Auswertung folgt ein Workshop, in dem gemeinsam erarbeitet wird, was bereits gut läuft, was fehlt und welche Veränderungen den größten Hebel haben. Optional begleitet ein dritter Schritt die konkrete Umsetzung dieser Erkenntnisse im Unternehmen.

Der Einstieg ist einfach: ein kostenloses Erstgespräch, in dem alle Fragen beantwortet werden und gemeinsam geschaut wird, ob und wie das Assessment sinnvoll eingesetzt werden kann.

Innovation ist eine Entscheidung

Die Zahlen sind eindeutig. Der Handlungsbedarf ist real. Aber Innovation ist kein Schicksal.

Sie ist keine Frage des Talents, kein Glück, keine Fähigkeit, die man entweder hat oder nicht hat. Innovation ist eine Fähigkeit, die Unternehmen entwickeln können – mit der richtigen DNA, den richtigen Strukturen und dem richtigen Mindset.

Die Frage ist nicht: Können wir innovieren? Die Frage ist: Wann fangen wir an, es systematisch zu tun?

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